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Die richtige Vorschubgeschwindigkeit

Wie schnell Du deine Fräse anschieben kannst und darfst ist simpel erklärt.

Und zwar:

DURCH PRAKTISCHE ERFAHRUNG

Ich könnte dir hier Gleichungen und Formeln an den Kopf knallen, aber bringen würde es nichts. Ich will dir umsetzbare Tipps und Prüfmerkmale an die Hand geben, die Du sofort umsetzen kannst.

Einige Merkmale und Tipps

Du kannst anhand des Motorgeräusches deiner Fräse, oder durch einen Oberfräse Test leicht feststellen, ob Du zu schnell anschiebst oder eben zu langsam. Hör Dir die Fräse an – Wie sie ohne Materialkontakt läuft und dann betreibe mal ein paar Probefräsungen in denen Du ganz wenig (schlecht), mit etwas Kraft (optimal) und mit viel Kraft anschiebst (schlecht).

Das Ergebnis beim langsamen Fräsen werden Verfärbungen an der Werkstückkante sein. Das sind Verbrennungen die Du sehr schlecht mit Schleifen wieder weg bekommst. Das Motorgeräusch ähnelt sehr stark dem Leerlauf ohne Kontakt

Beim Fräsen mit etwas Kraft wird alles normal aussehen ohne Verfärbung und Ausrisse. Hier hört sich der Motor etwas gebremst an aber nur minimal.

Beim Fräsen mit viel Kraft wird dir auffallen, dass der Motor tiefer surrt als normal. Das ist suboptimal. Du bremst ihn zu stark aus und beanspruchst so den Fräser und deinen Motor unnötig stark. Das Fräsergebnis wird sehr unsauber und ausgefranst.

Ein weiteres Merkmal

Jedesmal, wenn Du langsam fräst, wird sich sehr feines Sägemehl entwickeln. Beim Fräsen mit extrem viel Vorschub wirft deine Fräse regelrechte Späne aus. Also auch dies ist ein Prüfmerkmal das Du nutzen kannst.



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