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Schnittschutzhosen für mehr Sicherheit bei der Forstarbeit

Bei allen erdenklichen gefährlichen und risikoreichen Aktivitäten gibt es einen Grundsatz: Safety First. Ob beim privaten Motorradfahren oder dem Arbeiten mit einer Oberfräse oder als Waldarbeiter im Forst – für alle Aktivitäten gibt es unzählige Sicherheitsaustattung von Protektoren über spezielle Schuhe, Helme oder andere Bekleidung.

Vor allem bei der Forstarbeit ist man der Gefahr so unmittelbar nah, wie bei kaum einer anderen Tätigkeit. Ein Abrutschen oder eine falsche Bewegung können natürlich fatale Folgen haben. Deshalb zählt die Schnittschutzausrüstung zur Grundausstattung eines jeden Forstarbeiters. Sie schützt uns vor vielen Verletzungen bei der täglichen Arbeit mit einer Motor- bzw. Kettensäge. Egal ob Waldarbeiter, Förster oder bei privaten Arbeiten – bei der Arbeit mit einer handgeführten Kettensäge besteht stets und ständig die Gefahr schwerwiegender Verletzungen in verschiedenen Körperregionen.

Da der Beinbereich durch häufige Arbeit in diesem Bereich besonders gefährdet ist, sollte einer Schnittschutzhose die größte Bedeutung zugesprochen werden.

In diesem Beitrag erfährst Du nicht nur, welche Arten von Schnittschutzhosen zur Auswahl stehen, Du bekommst auch eine umfassenden Überblick über alle wichtigen Punkte, die es beim Kauf einer Schnittschutzhose zu beachten gilt.

Welche Schnittschutzhosen gibt es?

Bei Schnittschutzhosen haben Sie die Auswahl zwischen drei Arten: Der Bundhose, der Latzhose und der Beinlinge. Jede Art der Schnittschutzhose bringt Ihre Vor- und Nachteile mit sich. Folgend also ein kleiner Überblick der Arten einer Schnittschutzhose:

Die Bundhose

Die Schnittschutz Bundhose ist, wie der Name schon sagt, eine Schnittschutzhose, die am Bund sitzt. Hier ist natürlich besonders auf die richtige Größe zu achten, da durch das höhere Gewicht sonst ein unsicherer Halt zu befürchten ist. Im Vergleich zur Schnittschutzlatzhose ist die Bundhose etwas bequemer – hat dafür aber auch wenig Stauraum für wichtige Utensilien. Durch den festen Sitz am Bund leitet die Schnittschutz Bundhose die Wärme nicht so gut ab, wie die Latzhose. Das bedeutet einen Vorteil im Winter. Im Sommer könnte es etwas warmer werden. Aus unserer Erfahrung heraus hält sich das aber in Grenzen.

Die Latzhose

Die Schnittschutz Latzhose ist die wohl am häufigsten angebotene Schnittschutzhose. Sie sitzt durch Hostenträger am Bund recht locker. Dadurch wird eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet – im Sommer ist Sie deshalb eine bessere Wahl als die Bundhose. Der Nachteil der Latzhose ist, dass Sie die Bewegungsfreiheit oft ein wenig einschränkt. Stauraum ist hier, wie bereits erwähnt sehr viel geboten.

Die Beinlinge

Schnittschutz Beinlinge sind um einiges leichter als die beiden anderen Schnittschutzarten. Der luftige Schnitt sorgt dafür, dass vor allem im Sommer ein sehr viel höherer Komfort gegeben ist. Der Die Schnittschutzbeinlinge können auch über die normale Alltagskleidung getragen werden, was ein dickes Plus in Sachen Handhabung zur Folge hat. Sie werden mit einem Gürtel, bzw. einer Art Band über der Arbeitshose auf Hüfthöhe fixiert und lassen sich sehr leicht an- und abnehmen. Besonders für kurze oder gelegentliche Arbeiten mit der Kettensäge sind die Schnittschutz Beinlinge also eine Empfehlung.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

 

  1. Der Schnittschutz

Schnittschutzhosen lassen sich nach DIN EN 381-5:1995 in eine Schnittschutzklasse einteilen. Diese gibt an, welche Kettengeschwindigkeit die Schnittschutzhose stoppen muss. Je höher, die Schnittschutzklasse, desto höher also der Schutz. Im angegeben wird die Schnittschutzklasse in Metern pro Sekunde.

Folgende Schnittschutzklassen lassen sich wie folgt einteilen:

SchnittschutzklasseKettengeschwindigkeit
016 Meter/Sekunde
120 Meter/Sekunde
224 Meter/Sekunde
328 Meter/Sekunde

 

Ein Großteil der Hersteller setzt auf Schnittschutzhosen der Klasse 1. Auch Schnittschutzhosen der Klasse 2 sind noch häufig im Portfolie vieler Hersteller. Schnittschutzhosen der Klasse 3 sind allerdings keine Massenware – hier gibt es nur eine Handvoll Modelle.

Ein Schnittschutz ist jedoch nie zu 100% garantiert – es kann trotz Stoppen des Sägeblattes immer zu leichteren Verletzungen am Bein kommen.

  1. Der Sitz

Mindestens genauso wichtig wie der Schnittschutz ist der Sitz der Hose. Bei Jeans oder anderen Hosen merkt man, dass es unangenehm es ist, Hosen in der falschen Größe zu tragen. Bei einer Schnittschutzhose spielt natürlich nicht der optische Faktor eine primäre Rolle, aber auch ein schlechter Sitz kann zum Stolpern und somit zu Verletzungen führen. Bei der Arbeit mit der Kettensäge sollte man sich schließlich nicht alle 20 Sekunden an die Hüfte fassen, um die Hose wieder hochzuziehen.

  1. Das Gewicht

Ein eher weniger wichtiger, aber dennoch erwähnenswerter Faktor ist das Gewicht. Bei kräftigeren Personen eher weniger ein Problem, kann ein zu hohes Gewicht bei einer eher schlankeren Statur zu früher Ermüdung führen. Ein Vergleich lohnt sich also auch hier.

Fazit

Schnittschutzhosen sind ein Muss für jeden, der mit handgeführten Kettensägen hantiert.
Ob jeden Tag auf Arbeit oder unregelmäßig bei privaten Arbeiten – die Schnittschutzhose schützt uns vor schwerwiegenden Verletzungen an den Beinen und kann somit zum Lebensretter werden.
Vor allem beim Bereiten von Kleinholz sägt man schließlich immer nach unten und arbeitet so direkt in der am meisten gefährdetsten Region.
Auch beim Kauf gibt es einige Dinge zu beachten, die nicht selbsterklärend sind. Hier lohnt sich ein Blick auf seriöse Vergleichsseiten, wie schnittschutzhose.eu oder der Besuch im Fachmarkt.



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